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Pferde in der Stadt – künftig nur noch aus Bronze?

Von Nina Binder

Kaum ein Herrscher, der sich nicht zu Pferde verewigen ließ, in einem Denkmal, das Macht und Souveränität symbolisiert. Im Bodemuseum zu Berlin steht die Reiterstatue des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm – hier bekräftigt der Glanz des prächtigen Pferdes die Bedeutung seines Reiters. Auch Pferde ohne Reiter schmücken unsere Stadt, beispielsweise zwei große Standbilder vor dem Kammergericht am Kleistpark in Schöneberg mit den Namen: Rossebändiger (siehe Fotos).

Der Tag, an dem die Mauer fiel

Die jüngste Pferde-Monumentalskulptur stammt aus 1998 und heißt: Der Tag, an dem die Mauer fiel. Sie zeigt fünf wilde Pferde, die Reste der gefallenen Mauer überspringen. Die Pferde stehen vor dem Alliiertenmuseum in der Clayallee in Berlin-Zehlendorf.

Pferde vor der Kutsche hingegen sollen noch in dieser Legislaturperiode in der Berliner Innenstadt verboten werden.

So sieht es der Koalitionsvertrag vom Dezember 2016 des Landes Berlin vor. 

Wir vom Landesverband Berlin-Brandenburg wollen wissen, was du als VFD-Mitglied davon hältst. Bitte schreibe uns dein Votum: Droschken ja/nein, oder schicke eine ausführliche Argumentation. Wir werden uns in dieser Frage positionieren und befinden uns noch in der Meinungsbildung. Jürgen Strache, VFD-Fahrbeauftragter, hat im Pferd & Freizeit-Heft 1/2017 eine ausführliche Erörterung des Für & Widers veröffentlicht.

Über die Beschlüsse der Stadt zum geplanten Kutschenverbot halten wir euch auf dem laufenden.

Freiheitshelden – wie hier: Simon Bolívar – bewegen sich zu Pferde.