RitteRückblick

Wanderritt „Havellandkurier“

Ein kleiner Reisebericht 

von Erik Heinrich

Ja, wir würden es wieder tun! Jederzeit! Das ist das Ergebnis einer (nicht repräsentativen) Umfrage unter beteiligten Reitern, Pferden, Helfern und Gastgebern des Zweiten Havellandkuriers. Der Havellandhimmel bot sein ganzes Vermögen auf, von blaustem Blau bist finsterstem Schwarz und die Landschaft, au Mann, die Landschaft, endlose quietschgrüne Wiesen an romantischen Ufern, weiche Wege durch duftende Wälder und verwunschene Moore, unwiderstehliche Galopp-Äcker, reizvolle Dörfer und mittendrin wir in bester Gesellschaft, nämlich der eigenen und der unserer Pferde. Wir ritten bis zum Horizont und manchmal noch ein Stück weiter.
(Wer nicht auf kleine philosophische Exkurse steht, bitte drei Absätze weiterspringen!) Leider ist das wieder Vergangenheit und ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bin nach so einem Trip beseelt und schwermütig zugleich. So eine Reise ist ja nicht nur ein Vorstoß in eine Parallelwelt, man erlebt sich auch als Parallel-Ich. Ein Ich, dass zuerst ein wenig bange ist, ob auch alles klappen wird, ob es das Abenteuer bestehen wird, ob das Pferd brav mitmacht und durchhält und auf der Fähre stillhält oder die Flucht kopflos kopfüber in die Havel sucht. Ob der eigene Körper mitmacht, oder sich nach zwei Tagen einen Wolf geritten hat. Und dann begegnet dieses Reise-Ich der Heimat von einer ganz neuen Seite. Und es redet, lacht, kooperiert und arrangiert sich mit den anderen Ichs unter zum Teil auch mal anstrengenden Bedingungen, um am Ende, wenn denn alles klappt, als kleiner-Held-Ich aus dem Abenteuer hervor zu gehen. 

Und wenn schließlich die Reise, auf die es so lange fiebrig gewartet hat, und die erst so lang erschien, plötzlich doch zu Ende ist und das Parallel-Ich in den Schatten des Alltags-Ichs zurück kriechen muss, dann fühlen sich beide Ichs ein wenig leer, verlassen und verwirrt. Und meine Frau sagt: Nun komm doch mal runter von deinem Blues! 

Manche schauen sich dann noch einmal die Fotos vom Trip an und lassen ihn Revue passieren. Ich schreibe meinen kleinen Reisebericht und sehe dabei auch noch einmal wie Schnappschüsse und Landschaftsfotos die Bilder der Reise in einem Traum und fühle noch einmal das Pferd zwischen den Beinen und den Regen auf meinen Poncho prasseln und den Wind in meinem Gesicht und den Waldduft und die Wiesen vorüber fliegen. Und dabei hoffe ich, dass die Erinnerungen auch bei euch noch einmal das Alltags- und das Reise-Ich zusammen klingen lassen.

Also los! Wir trafen uns im Gestüt Neuwaldeck in Gräningen am letzten Sonnabend im August und der gab sich Mühe so zu sein, nämlich sonnig, so dass wir zum Wiedersehen und Neubeschnuppern gemütlich bei Kaffee (ach was, Kaffee, Latte Macchiato vom Feinsten) und Kuchen aus Steffi Dengs Zauberküche zwischen Tippi und Paddocks saßen. Ja, es hatte kurz zuvor gegossen und wir wussten, dass das wieder passieren würde, aber unserer erwartungsfrohen Stimmung tat das keinen Abbruch. Das Abendessen hielt dann, was der Kuchen versprochen hatte und so scharten wir uns dann satt und fröhlich an der Bar zum letzten Hänger um das Petroleumöfchen, dass an diesem Abend und an allen weiteren gute, wenn nicht lebensrettende Dienste leistete. Die Bar, das war wie immer der gute, alte Pferdeanhänger, eine Dachplane und eine an der Seite, nebst Hocker und Kisten, auf denen wir bequem genug sitzen konnten. Wir, das waren Susanne als Veranstalterin und Rittführerin, Andreas, Trossfahrer und Barbetreiber in Personalunion, vier ReiterInnen, zu denen von Tag zu Tag gelegentlich ein bis vier Tagesreiter stießen. Der Abend war kühl, aber der Grog war heiß und die von Susanne vorgestellte Reiseroute vielversprechend. 

Zwar war die erste Nacht noch trocken, aber bereits kurz nach unserem Aufbruch konnten wir kaum glauben, dass das Havelland in Zukunft von Versteppung bedroht sein soll. Der sonst so blaue, von Feder- und Schäfchenwolken betupfte HVL-Himmel hing voller Arschgeigen, finstere Regenfronten trieben uns vor sich her. Verloren wir unseren Humor, unsere elegante Haltung, unseren Spaß am Reiten, an unseren Pferden, an der schönen Landschaft, an uns? Nö. Gar nicht. Im Gegenteil. 

Wir ritten lange Wege an Gräben, ließen die Pferde im Trab ihren Rhythmus finden und pfiffen auf den Regen. Im übrigen riss der Himmel immer wieder auf; schon bei unserer Mittagsrast auf dem Flugplatz Semlin bei Winnie Rall bot sich bei strahlendem Sonnenschein die Möglichkeit für einen traumhaften Rundflug, die dann auch von drei Teilnehmern genutzt wurde. Einhelliges Urteil: Nur Reiten ist schöner!

Nachmittags ging’s am Hohennauener See entlang nach Ferchesar zur Biberburg, dem von Anja Reuter  und Jochen Ebel  betriebenen ehemaligen Kinderferienheim, das die beiden urgemütlich und originell ausgebaut haben. Nach einem Bad im See bei Sonnenschein und Abendessen setze am Lagerfeuer wieder Regen ein, doch wir saßen trocken unter Sonnenschirmen und sangen und quakten wie die Frösche. 

Gewappnet mit einem umfangreichen Frühstück traten wir den zweiten Reittag an. Er führte uns über lauschige Seewege, über weiche Waldwege, durch weite Wiesen, an Kuhherden vorbei (Pferde blieben gelassen) und dann im frischen Galopp um den Gollenberg herum, am ältesten Flugplatz der Welt vorbei (denn hier flatterte einst Otto Lilienthal herum) und nach Rhinow, unserer Mittagsrast im netten Lokal Zwei Linden.

Am Nachmittag ritten wir am Gülper See entlang, unter Geniesel zwar, aber das war nicht weiter tragisch in dieser Natur-Idylle mit Gänsen, trötenden Kranichen, Milanen und Reihern. Kurz vor unserer nächsten abendlichen Einkehr in Strodehne bei Ulrike und Ralf Schwuchow erwischte uns dann – na was wohl? – mal wieder ein Regenschauer. Das Sauwetter hielt an, aber wir tafelten zünftig in der Ortskneipe, Gaststätte Stadt Berlin, und bezogen anschließend unsere kleine Regen-Trutzburg, die – erwähnte ich sie bereits? – legendäre Bar zum Letzten Hänger. Eng um den Ofen gerückt und mit Grog versorgt, verlor das Gepladder auf der Plane über unseren Köpfen seinen Schrecken. 

Am nächsten Morgen beim Frühstück auf Schwuchows Sonnendeck wärmten wir uns in der strahlend aufgegangenen Sonne auf und freuten uns, dass nun der trockene Teil der Reise beginnen sollte. (Was sich nicht als Irrtum erwies – Ausnahmeschauer bestätigen die Regel.) Am dritten Reittag war unsere Gruppe auf immerhin neun Personen gewachsen. Das ist ja immer noch wenig im Vergleich zum ausgebuchten ersten HVL-Ritt drei Wochen zuvor mit etwa 30 Teilnehmern. Aber unser zweiter Ritt war erst spät ausgeschrieben worden, so dass sich nur wenige Reiter spontan zum Mitritt entscheiden konnten. Einer der Teilnehmer der ersten Tour, Thomas, hatte auf dem Trip bei Ralf Schwuchow das junge Pferd Corrado kennen gelernt, hatte sich in den hübschen Wallach verguckt und stieß nun, sozusagen hochschwanger mit dem Traum vom eigenen Pferd, zu uns, um ihn für zwei Tage auf Probe zu reiten. 

An diesem dritten Reittag überquerten wir die Havel und ritten dann südlich und östlich immer an dem sanften, sich durch weite Auen schlängelnden Havelländischen Zentralstrom entlang. Die Wiesen waren nach dem Regen der vergangenen Tage weich, aber trittfest genug. Wir trabten locker durch die romantischen Havelwiesen, die bei etwas trockenerem Boden ein ewig langer Galopp-Turf sind. Die Havellandschaft eröffnete sich in ihrer vollen Anmut. Jetzt wurde nicht viel geredet, sondern genossen. Unstimmigkeiten unter den Reitern, etwa, wer reitet vorweg, ist das Tempo für alle o.k., regelten sich unter uns „Sozialprofis“ ganz lässig. 

Mittags brachte die gutmütige Havel den Pferden Wasserfreuden bei, wir ließen sie ein Fuß- und Bauchbad nehmen und anschließend grasen, während wir den Sonnenschein, der sich nicht mehr rar machte, genussvoll aufsogen. Hochverdient! 

Der Verfasser muss an dieser Stelle bekennen, dass er seinen Mitreiterinnen andauernd auf den Keks gegangen ist mit der ständigen Schwärmerei von seinem Pferd. Für die 5jährige Stute war der Wanderritt eine Premiere und eine Bewährungsprobe, die sie ganz toll bestanden hat. Sie zeigte sich bewegungslustig, unerschrocken, geschickt, bequem, freundlich, ging vorweg und hinterdrein anstandslos und umstandslos, es war eine Lust und Reitwanderslust mit dieser Freundin unterwegs zu sein – ganz so, wie man er es sich von einem Shagya– Angloaraber-Mädchen erwartet und in seinen Träumen erhofft hatte. Jau, musste mal gesagt werden.

Nach der Pferdepause gab es für die Reiter einen Imbiss und Kaffee mit wunderbarem Havelblick in Grütz. Leider hatte Marens Pferd Probleme mit dem Kniegelenk und musste ab hier per Hänger weiterreisen. Aber in den nächsten Tagen besserte sich seine Verfassung, so dass es wieder vorsichtig mitgehen konnte. 

Unser Nachtquartier bezogen wir in Steckelsdorf auf dem Wanderreithof von Marita Black, die in Sachen Gastfreundschaft mit den anderen Gastgebern locker mithielt. Der Abend-Esstisch bog sich. Erwähnenswert vielleicht, dass außer genügend Wurst und Grillfleisch auch besonders reichhaltige Speisen für Gäste da war, die sich nicht von Kadaverteilen ernähren. Mit dem guten Essen fertig zu werden war allerdings nicht ganz leicht, denn die meisten von uns hatten vorher die Köstlichkeiten der besten Eisdiele weit und breit, des Eiscafé Schwarz, genossen. Bei Bier am Lagerfeuer klangt der Abend ebenso nett und saugemütlich aus, wie die Abende zuvor. Zum Frühstück gab es sogar auf Wunsch eines einzelnen Ernährungs-Freaks einen köstlichen Frischkornbrei (frisch gemahlene Getreide, eingeweicht und mit Früchten), der auch die meisten anderen Reiter für den bevorstehenden langen Ritt stärkte. 

Und wo schon einige Reiter und Trosser namentlich genannt wurden, soll es fairer Weise mit den anderen Dauerreitern auch getan sein, sie haben es verdient, die Marianne und die Sabina. Es darf auch gesagt werden, dass sich unser Trupp im Verkehr beim  Reiten durch die hübschen Dörfchen und Städtchen vorbildlich benahm, dass alle Passanten und übern-Gartenzaun-Stauner freundlich begrüßt wurden und in der Regel ebenso freundlich zurückgrüßten. Ja, wir waren eine regelrechte Promo-Truppe für freundliche und verträgliche Reiterei. Aber wir sind nicht die einzigen netten Leute: In Neuenklitsche hatte ein Gärtner einen Korb mit Gurken vor sein Tor gestellt – kostenlos, zum Mitnehmen. Die Einstellung: Ich habe mehr als ich selber brauche, also verschenke ich den Rest, ist nicht so oft anzutreffen und deshalb erwähnenswert. 

Nachdem wir auf diesem Wege einen großen Havelbogen abgekürzt hatten, trafen wir gegen abend wieder an unseren Leitfluss und legten die letzten Kilometer auf dem Deich zurück. Links die Havel, rechts die Wiesen – wir fühlten uns wie Deichgraf, Deichbaroness, Deichprinzessin und Deichkönigin! Nach insgesamt 42 Kilometern – dem längsten Abschnitt unseres Rundritts – kamen wir fix und fertig aber happy auf dem Campingplatz in Kützkow an und hatten in der dazugehörigen erstaunlich guten Gaststätte Zum Nussbaum, bei unseren Gastgebern, Familie Lange, ein feines Abendmahl. 

Am nächsten Morgen Einigkeit bei 2- und 4-Beinern: Wir lassen es heute ruhig angehen. Wir hatten auch Zeit, denn wir würden die kommende Nacht ebenfalls in Kützkow verbringen. Den Vormittag verlebten wir mit Pferde betüddeln, dem Pflegen der schönen Kunst des Nickerchens und mit Pläne schmieden für den nächsten Naturparkritt. Denn: während des Ritts ist vor dem Ritt! Wir begannen eine neue, noch verbesserte Havellandroute mit reizvollen Programm-Ideen für das kommende Jahr auszutüfteln. Details werden aber noch nicht verraten, lasst euch von der Ausschreibung überraschen! 

Mittags starteten wir einen kleinen Rundritt zum Chillen. Die Pferde, die gestern auf den letzten Kilometern leicht ermüdet wirkten, waren jetzt schon wieder munter und unternehmungslustig. Wie schnell und wie langsam, dachten wir an diesem Tag, doch eine Woche vergeht mit dieser Vielzahl von Eindrücken und mit all den Gesprächen und mit vielen Erinnerungen von vergangenen Ritten. Eine prall gefüllte Zeit, die doch im Galopp verstreicht! Am Schluss des Tages noch einmal der „Kleine Deichgraf“, wieder links die Havel, rechts aufstiebende Wildgänse, in der Mitte wir auf galoppierenden, schnaubenden Pferden.

Nachmittags schwelgten wir in hausgemachtem Kuchen im  Nussbaum; bei Aufgang der Venus saßen wir wieder in der trauten Runde in der Bar zum letzten Hänger. 

Der kommende Morgen brachte noch einmal einen Reise-Höhepunkt: Überfahrt auf die andere Havelseite nach Pritzerbe mit der Fähre. Richtig gelesen, Fähre! So ein eisernes, schwimmendes, vibrierendes, nach Diesel stinkendes Monster. Susanne allerdings beruhigte unsere Gemüter, bisher hätten es alle Pferde gut überstanden. Und spätestens nach den fünf Tagen gemeinsam unterwegs durch dick und dünn waren unsere Zossen ja auch schon sehr abgeklärt. Erleichtert wurde das Abenteuer dadurch, dass Trosser Andreas unseren Pferden (zwar nicht roten, aber rutschfesten) Teppich ausrollte. Alle Pferde gingen ohne viel Zögern auf das Boot und standen dann, leicht zitternd vor Ehrfurcht, aber brav, auf den Stahlplanken und ließen sich die Überfahrt schicksalsergeben gefallen. 

Kurz darauf, am Rande der ausgedehnten Waldungen der Pritzerber Heide, trennte sich unsere Gruppe. Susanne begleitete Maren mit ihrem schonungsbedürftigen Pferd in gemächlichem Tempo und wir restlichen drei Reiter wollten den Wald etwas weitläufiger, dafür flotter durchstreifen. Zwar versorgte uns Susanne mit Karte, GPS-Gerät und guten Tipps, aber zuerst kamen wir uns fast ein wenig verlassen und verunsichert vor, auf eigenen Füßen bzw. Hufen, so ganz ohne die Leitung unserer erfahrenen Rittführerin. Aber wir verirrten uns nicht, jedenfalls nicht allzu sehr, preschten im frischen Galopp über federnde Wege durch einsame und wunderschöne Mischwälder, spazierten ehrfürchtig unter alten Eichen durch den Seelensdorfer Waldfriedhof (viel zu schön, um dort begraben zu sein), trabten dumpf trommelnd über den märchenhaften Weg durch die moorige Pritzerber Laake und fanden auch wieder aus dem Wald heraus (obwohl es nicht ganz einfach war, Marianne davon abzuhalten, sich kopfüber in die herrlichen Pilze zu stürzen, die Mutter Natur auf ihrem reich gedeckten grünen Tischtuch vorhielt) und unser nächstes und vorletztes Ziel, eine verlassene Kiesgrube. Dort übten wir mit unseren Pferden auf und ab klettern in steilen, aber durch den tiefen Sandboden griffigen und einladenden Hängen. Zwei mal hinauf und hinab war dann genug, schließlich hatten unsere Pferde ja schon einige Kilometer auf dem Buckel, um es – für die Zahlen-Anhänger – genau zu sagen: an sechs Reittagen 24, 38, 40, 42, 13 und heute noch einmal 25 Kilometer, insgesamt also 182, keine schlechte Leistung von Pferden und Reitern und wie wir fanden, gerade richtig.

Wir alle, die „Stammreiter“ vom 2. Havellandkurier, trafen uns wohlbehalten und bester Dinge am frühen Freitag Nachmittag an unserem Start- und Zielpunkt, dem Gestüt Neuwaldeck in Gräningen wieder und feierten mit Steffi Dengs’ wunderbarem hausgemachten Kuchen. Am Abend schwelgten wir im reichhaltigen Grill-Buffet, zu dem Max Liebermanns berühmtes Zitat in abgewandelter Form gepasst hätte: Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich fressen möchte! Und wieder saßen wir dann, diesmal in erweiterter Runde, mit Gästen, Freunden, Partnern um ein wärmendes Lagerfeuer herum, tranken, lachten, sangen und freuten uns am süßen Gefühl, einen herrlichen Ritt in unseren Herzen und Knochen nachklingen zu spüren. 

Ein dicker Wehrmutstropfen allerdings trübte unsere Freude: Leider gibt die Familie Dengs das Gestüt Neuwaldeck auf. Fortgesetzte Probleme, unter anderem wohl auch mit Behörden, haben sie in den vergangenen immerhin 20 Jahren immer mehr zermürbt, so dass sie sich schweren Herzens entschloss, das Gestüt zu verkaufen und mit Mann und Maus und Pferden in einen Pachtbetrieb im Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen umzuziehen. Das Gestüt war eine große Bereicherung für die Region und für viele Reiter und andere Gäste, die die anheimelnde und familiäre Atmosphäre auf dem Hof liebten. Der Verlust ist für alle schmerzlich, besonders aber über den heiteren Schwarm von Pferdemädchen, die dort bisher ein zweites Zu Hause haben und leider im Herbst verlieren. Wirklich jammerschade für die Menschen, die Pferde und schließlich auch für uns VFD-Reiter, die einen neuen Anlaufpunkt für den Havelkurier suchen müssen (und vielleicht auch schon gefunden haben). 

Das Havelland, seine traumhafte Natur, die freundlichen Gastgeber, bleiben uns allerdings in bester Erinnerung. Wie gesagt: Wir würden es wieder tun! Und, wie gesagt, wir werden es wieder tun. Voraussichtlich schon im kommenden Jahr!