RitteRückblick

VFD Naturparkritt 2009

Von Claudia Meilke

VFD Naturparkritt, ja da mach ich gerne mit, denn meine Freundin sagte mir, es ist ein Erlebnis hier.
30 Rösser und auch Reiter, mancher mit, mancher ohne Begleiter, wollten sich auf die Strecke wagen von Wutzetz bis hin nach Pritzhagen.Es gab schnelle und langsame Truppen, geführte und ungeführte Gruppen, große und kleine Pferde und Reiter, eine bunte Herde. In Linum, erstem Etappenziel, wusste man über die Störche viel. Am nächsten Mittag am See in Beetz hatten wir beim Baden Feetz. Nach langem Marsch auf harten Strassen, an den Füßen längst schon Blasen, erreichten wir endlich den Campingplatz, gelegen idyllisch am kühlen Nass.

Leider bekamen wir nachts einen Schock, denn ein Pferd brauche dringend einen Doc. Doch zum Glück konnte geholfen werden, ja so ist das mit den Pferden. Und auch die ersten Reitersleut bekamen Magen- und Darmesleid. Doch wir ließen uns nicht unterkriegen, Reiter sind nicht so leicht zu besiegen!!

In der Nähe von Nassenheide standen Kamele auf der Weide, und wir bekamen dort gesagt, was ein Kamel für Vorteile hat.
Wir jedoch bleiben den Rössern treu und reiten an Feldern und Wiesen vorbei, atmen den Duft von Pilzen und Moos, oder galoppieren einfach drauf los.

Im Goldnebelhof war der Empfang unterkühlt, dafür haben wir ganz gut Volleyball gespielt. Das Frühstück war von besserer Art, zum Glück, denn der Tag wurde hart. Denn die Karten aus der DDR- Zeit verwirrten alle Reitersleut, an Bunkern vorbei und Stacheldraht, suchten wir jeden Trampelpfad. Trotz allem kam ein jedermann abends mit seinem Pferdchen an. Und  der Abend wurde bei Nanette nicht nur kulinarisch nett. Am nächsten Morgen zogen dann alle ihr grünes T-Shirt an, und versammelten sich vor der Kirchenkulisse für einige Fotos durch die Presse.

Die Kermer-Ranch war das Tagesziel, zunächst gab es Chili con carne viel.Später dann einen Gewitterguss und zwei Regenbögen – ein Genuss!! Bei Countrymusik und einem kühlen Bier erzählten ´ne Menge Witze wir.Der Sternenhimmel, gigantisch schön, ließ uns spät erst schlafen gehen.

Singend ritten wir am letzten Tag durch den Regen im flotten Trab. Der Abend klang nach gutem Schmaus gemütlich bei Gitarre und Lagerfeuer aus.

Ach ja, ich fand es wunderbar, dem Pferd und der Natur so nah, viele nette Bekanntschaften schließen und eine Woche Urlaub so zu genießen.

Allen Organisatoren sei Dank gesagt, den Troßfahrern und Rittführern unverzagt, und natürlich unseren Pferden, ohne die wäre es längst nicht so schön auf Erden!!!